Mainz, mehr als „nur“ Handball

„Gemeinsam mehr erleben“ – unter diesem Motto hatte Fanbase-Reiseplaner und Fahrer Axel rund um das Auswärtsspiel bei den Meenzer Dynamites am 19. Oktober 2019 ein zweitägiges Programm voller Höhepunkte zusammengestellt, das zukünftig wohl nur schwer zu toppen sein wird.

Schon seit feststand, dass die Mainzerinnen in die 1. Frauenhandball-Bundesliga aufsteigen würden, hatte er an den einzelnen Programmpunkten gefeilt und entsprechend groß war bei allen Mitfahrern die Vorfreude. Früh am Samstag ging’s für uns acht Fanbase-Touristen schließlich los – dank Monikas Marschverpflegung kamen wir mittags alle gestärkt in Mainz an.

 

 

Unser erstes Ziel war die Innenstadt mit dem imposanten Dom, der von außen und innen ausgiebig inspiziert wurde. Im Anschluss an einen kurzen Boxenstopp zwischen Dom und Gutenberg-Museum warteten am Mainzer Stadtrand nicht nur Markus Conrady alias „Fanbase Süd“ mit seiner Familie, sondern auch ein weiteres architektonisches Highlight deutlich neueren Datums auf uns: Bei einer anderthalbstündigen exklusiven Führung hinter die Kulissen der 2011 eingeweihten Opel Arena, einem der neuesten Stadien der Fußball-Bundesliga und Heimspielstätte des 1. FSV Mainz 05, öffnete unser hervorragender Guide von den Heim- und Gästekabinen, VIP-Logen, dem Pressekonferenzraum bis zur Mixed-Zone so gut wie jede Tür für uns. Bei vielen Details bekamen wir erklärt, warum man dieses oder jenes genau so und nicht anders geplant hatte – Beispiel gefällig? Die maximale Zuschauerzahl beträgt exakt 33.305 – die „05“ am Ende steht natürlich für den Heimverein Mainz 05!

 

Nach dem Bezug unserer Hotelzimmer mit kurzer Verschnaufpause war es Zeit für die Fahrt zur Sporthalle Oberstadt-Gymnasium, wo wir dank Leen quasi in der „Pole Position“ hinter dem HSG-Express direkt vor dem Eingang parken konnten – sehr hilfreich im weiteren Verlauf des Abends. In der brandneuen Halle gab es ein freudiges Wiedersehen mit Jenny Murer, die ebenso wie weitere HSG-Anhänger zur Unterstützung des Teams angereist war. Nach einigem Hin und Her waren sich die Gastgeber schließlich auch einig, wo wir HSG-Trommler sitzen sollten. Bis dahin genossen wir das kulinarische Angebot mit leckerem Spießbraten (!) und regionalen Getränken. Der Blick ins Mainzer Hallenheft offenbarte, dass der Auftritt der „Erfolgs-Fans“ eines anderen Bundesligateams dort wenig Begeisterung hervorgerufen hatte: Wir sind zuversichtlich, dass wir uns bei aller sportlichen Rivalität deutlich besser benommen haben.  Zum Spiel selbst bleibt eigentlich nur anzumerken, dass der 23:18-„Arbeitssieg“ am Ende gemessen am Spielverlauf vielleicht sogar etwas zu hoch ausfiel und die Unterstützung aller anwesenden HSG-Fans über die vollen 60 Minuten bitter nötig war. Wir haben jedenfalls wieder alles gegeben und zum Glück hat’s ja auch gereicht!

 

Nach Spielende blieb nur wenig Zeit, um den Sieg mit unserem Team zu feiern; wir mussten in Windeseile die Kapelle einpacken und ins strategisch günstig geparkte Fahrzeug verladen, denn wir hatten ja noch einen Termin auf dem Mainzer Lerchenberg:  Als Zuschauer im „Aktuellen Sport-Studio“ des ZDF fielen wir in voller HSG-Fanbase-Montur ganz schön auf zwischen all den Fußballtrikots, auch wenn wir wegen unserer Plätze hinter den beiden Haupt-Kameras nicht im Fernsehen zu sehen waren. Auch dieser hautnahe Blick hinter die Kulissen einer TV-Produktion war äußerst spannend und beeindruckend. Nach dem legendären Torwandschießen am Ende der anderthalbstündigen Sendung ließen sich einige von uns noch mit Moderator Sven Voss und Studiogast Cacau, dem DFB-Integrationsbeauftragten und ehemaligen Nationalspieler, ablichten. Der erkundigte sich erstmal, ob wir denn von einem Handballverein wären – genau, Cacau! Fernsehen macht hungrig, aber weit nach Mitternacht waren auch in einer Großstadt wie Mainz die Bürgersteige bereits hochgeklappt. Deshalb beendeten wir den langen und intensiven Tag mit einer nächtlichen Brotzeit im hoteleigenen Frühstücksraum.

 

Unser Sonntags-Programm war dagegen nicht so eng getaktet: Nach dem Auschecken ging es in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, nur wenige Kilometer von Mainz entfernt auf der anderen Rheinseite gelegen. Unser Ziel war die Nerobergbahn, eine Standseilbahn aus dem Jahr 1888, die alljährlich eine Viertelmillion Fahrgäste auf einer Strecke von nur 438 Metern auf den Neroberg am Stadtrand befördert. Von dort war es nicht weit bis zur 1855 erbauten russisch-orthodoxen Kirche, die mit ihren vergoldeten Kuppeln dem Rheingau einen Hauch von Exotik verleiht. Der Blick ,hinunter auf die Stadt machte Lust auf mehr, und so erweiterten wir das Programm spontan um eine einstündige Stadtrundfahrt mit der Touristikbahn „Thermine“ durch die mondäne „Weltkurstadt Wiesbaden“, vorbei an der neugotischen Marktkirche, dem Kurhaus und unzähligen alten Villen. Es war schon dunkel, als unsere Reisegruppe schließlich am Sonntagabend nach zwei ereignis- und erfolgreichen Tagen wieder in Blomberg ankam. Der Dank aller Mitfahrer gilt unserem Organisator und Fahrer, der mit dieser Tour die Messlatte für zukünftige Fanbase-Fahrten extrem hoch gelegt hat – auf ein Neues, Axel!

(Text und Fotos: U. Jakob)

Auswärtsfahrt nach Bad Wildungen, 21. September 2019

Zu keiner anderen Halle in der Frauenhandball-Bundesliga ist der Weg von Blomberg kürzer als zur Bad Wildunger Ense-Halle. Da sollte eigentlich vor dem Spiel gegen die Vipers noch reichlich Zeit für einen Stadtbummel bleiben – gesagt, getan: Zu acht machten wir uns mittags bei strahlendem Sonnenschein auf die gut anderthalbstündige Reise.

 

In Bad Wildungen angekommen, stärkten wir uns zunächst mit selbstgebackenem Pflaumen- und Apfelkuchen – tausend Dank, Monika! Danach stellten wir schnell fest, dass dort so mancher Höhenmeter zu bewältigen ist, denn in den Gassen der Altstadt geht es selten geradeaus, sondern meistens bergauf oder –ab. Aber die vielen historischen, liebevoll restaurierten Gebäude lohnten die Mühe und boten bei dem tollen Wetter herrliche Motive. Nicht fehlen durfte das Erinnerungsfoto vor dem Marktbrunnen mit einem besonders schönen Fachwerkhaus als Hintergrund.

 

Anschließend stand der bei Fanbase-Auswärtsfahrten inzwischen schon obligatorische Boxenstopp für einen leckeren Eisbecher auf dem Programm, und wir fanden vor dem „Café unterm Kirchplatz“ ein schattiges Plätzchen. Erfrischt ging es danach in den auf einem Hügel gegenüber der Altstadt liegenden Stadtteil Altwildungen zum Schloss Friedrichstein. Danke an die Vipers-Torfrau Anne Bocka für den Tipp! Leider war die Aussichtsterrasse in Richtung Altstadt wegen einer privaten Veranstaltung gesperrt, aber auch so genossen wir den Sonnenschein, den tollen Rundumblick und das historische Ambiente im Schlosshof.

 

Nun wurde es auch langsam Zeit für die kurze Fahrt zur Ense-Halle, wo wir uns die Wartezeit bis zum Anpfiff mit leckeren Bratwürsten, dem einen oder anderen Kaltgetränk und dem Aufbau unserer Kapelle vertrieben. Der Rest ist – wie man so schön sagt – Geschichte, und nach einem packenden, spannenden und trotzdem fairen Spiel machten wir uns als Tabellenführer für eine Nacht glücklich auf die Rückfahrt nach Blomberg. Dabei rätselten wir noch lange über die seltsame Äußerung eines sicherlich enttäuschten Vipers-Supporters, wir hätten das Spiel „kaputtgetrommelt“. Fazit einer schönen und erfolgreichen Auswärtsfahrt: Bad Wildungen ist – und das nicht nur in Verbindung mit einem Handballspiel – eine Reise wert!

Bericht und Bilder: Uwe Jacob

Fanbase unterstützt die Arbeit der HSG in Schulen und Kindergärten

(Foto:Vorstandsmitglied Axel Brand (links) und Vorsitzender Christian Frost (rechts) übergeben den engagierten Blomberger Bundesligaspielerinnen um Louisa Rabeneick (vordere Reihe, Mitte), als FSJlerin federführend für diesen Bereich der HSG, die neuen Kinderbälle.)

Die HSG Blomberg-Lippe betreut eine große Anzahl von Bildungseinrichtungen im südöstlichen Lipperland.

Im Rahmen von Projekten werden verschiedene Angebote und Arbeitsgemeinschaften in Kooperation mit den jeweiligen Bildungsträgern durchgeführt. Dabei reicht die Bandbreite vom Blomberger Hermann Voechting-Gymnasium bis hin zu Grundschulen und Kitas.

Grund genug für den Fanbase e.V. – dem offiziellen Fanclub der HSG – auch auf dieser Ebene den Verein zu unterstützen. So wurden kurzerhand 10 Hummel-Handbälle nebst Ballnetz geordert und vor einigen Tagen der HSG Blomberg übergeben. Diese werden sicher bald in den Partnerschulen und Kindergärten zu Einsatz kommen.

Weitere Spenden sollen folgen. „Wir werden auch noch Methodik-Bälle anschaffen“ so der Fanbase-Vorsitzende Christian Frost, „damit auch im Kleinkinderbereich entsprechend gefördert werden kann. Außerdem finden wir es toll, wie sich auch die Bundesligaspielerinnen dort einbringen und engagieren“

 

Halle-Neustadt, immer eine Reise Wert!

 

Nach dem Grandiosen Hinspiel vor 3501 Zuschauern in der Lemgoer Phoenix Contact Arena, ging es nun gen Osten.

Neben netten Menschen haben wir auch viele tolle und interessante Dinge gesehen.

Hier ein paar Impressionen unserer klasse Fanfahrt zu den Wildcats Halle-Neustadt:

 

Winterwanderung bei Frühlingstemperaturen

Fanbase wandert

Den Fanbase HSG Blomberg-Lippe e.V. zog es nach dem spannenden Heimspiel am Samstag ins Grüne.

Rund 25 Mitglieder wanderten am Sonntag Mittag den Pivitker Wasserweg im Teutoburger Wald.

Per Shuttle ging es von der Schießhalle los, und bei sonnigen frühlingshaften 14 Grad ging es über die beliebte Wanderroute,

die an den Krebsteichen sowie dem Donoperteich entlang führt. Dort erwartete die Wanderer der Verpflegungswagen mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien, die von den „Fußkranken“ Teilnehmern liebevoll vorbereitet wurden.

 

Natürlich wurde die Zeit auch für Fachsimpeleien und Gespräche abseits des Handballs genutzt, zu diskutieren gibt es schließlich immer etwas.

Weiter ging es entlang der Bäche und Wanderwege bis zum Ziel in Pivitsheide.

Dort belohnten sich die Fanbaseler mit heißem Chili con Carne aus dem Feuertopf in gemütlicher Atmosphäre und ließen den schönen Tag langsam ausklingen.

Die Fanbase besteht als gemeinnütziger Verein seit rund 4 Jahren und zählt mittlerweile 50 Mitglieder von 0-70 Jahren. Zusammen unternimmt man Auswärtsfahrten oder sorgt für Stimmung bei den Heimspielen. Jeden ersten Dienstag im Monat trifft man sich zum Fanstammtisch, bei denen nicht nur Mitglieder vertreten sind, sondern auch stets Gäste willkommen sind. Nähere Infos gibt es auf der Homepage www.hsg-fanbase.de oder bei Facebook Fan-Base HSG  Blomberg-Lippe e.V..

Die Klaunigs verlassen die HSG im Sommer

Stefanie und Gisa Klaunig verlassen die HSG Blomberg-Lippe zum Saisonende

Foto:HSG Blomberg-Lippe

(Quelle: https://www.hsg-blomberg-lippe.de/2019/02/14/stefanie-und-gisa-klaunig-verlassen-die-hsg-blomberg-lippe-zum-saisonende/)

Die 27-jährige Stefanie Klaunig, die einen Abschluss der Sporthochschule Köln im Bereich Sportkommunikation- und -management vorzuweisen hat, zudem selbst auch auf eine lange Leistungssportkarriere im Handball blicken kann, die sie bis in die Bundesliga führte, kam 2014 als Marketing-Trainee zur HSG Blomberg-Lippe und fungierte zudem zunächst als spielende Co-Trainerin in der II. Mannschaft (3. Liga). Aufgrund der positiven, persönlichen Entwicklung innerhalb der letzten Jahre, wurde sie von den HSG-Verantwortlichen mit stetig wachsender Kompetenz ausgestattet, so dass sie im Sommer 2017 zur Geschäftsführerin der HSG Blomberg-Lippe Bundesliga GmbH berufen wurde. Hier agiert sie seither in einer Doppelspitze mit Torben Kietsch. Zudem schloss sie im Jahr 2018 berufsbegleitend ein weiterführendes Studium als European Handball Manager ab.

Bereits ein Jahr zuvor stieß Gisa Klaunig in die Nelkenstadt. Transferiert vom 1. FC Köln (3. Liga) avancierte sie innerhalb weniger Monate zu einer Leistungsträgerin im linken Rückraum der HSG und sorgte in den vergangenen Spielzeiten für reichlich Torgefahr in der Offensive und Stabilität in der Abwehr. Seit einigen Jahren gehört die heute 26-jährige ferner dem Mannschaftsrat an und führt in der laufenden Saison ihre Farben gar als Kapitänin aufs Parkett.

Stefanie Klaunig zur Entscheidung, die HSG nach fünf Jahren zu verlassen: „Es fällt mir nicht leicht, denn die HSG hat mir nach vielen Stationen in der Handballwelt ein Zuhause gegeben. Sie hat UNS ein Zuhause gegeben. Deswegen haben Gisa und ich uns schon sehr früh intensiv damit beschäftigt, wie die Reise mit uns und dann natürlich auch mit der HSG weitergeht. In langen Gesprächen kommen wir immer wieder auf den gleichen, gemeinsamen Nenner: Wir möchten zurück nach Schleswig-Holstein und wollen uns dort ein gemeinsames Leben aufbauen. Ich bin der HSG in vielerlei Hinsicht äußerst dankbar. Mein Dank für die lehrreiche, spannende, intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit geht an den HSG-Beirat, meine jetzigen und alten Kollegen in der Geschäftsstelle, die Sponsoren und natürlich an die vielen ehrenamtlichen Helfer und HSG-Fans, die die HSG zu einer großen Familie machen. Danke, dass ich nicht nur Teil davon war, sondern auch meinen Teil dazu beitragen konnte, diese Familie zu gestalten und zu entwickeln. Vielen Dank an das in mich gesetzte Vertrauen.“

Gisa Klaunig ergänzt: „Die Chance zu bekommen, in der 1. Bundesliga spielen zu dürfen, war und ist für mich eine große Ehre. Neben der schon genannten ‚HSG-Familie‘ möchte ich vor allem meinen Mädels und den Trainern und Betreuern Danke sagen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Für uns geht die Reise nun – neben einem kleinen Abstecher rund um den Globus – irgendwo in meiner Heimat weiter. Bevor wir diesen gemeinsamen, neuen Lebensabschnitt allerdings angehen, möchte ich jetzt die Rückrunde nutzen, um mit meinem Team noch möglichst viele Punkte zu holen, um einen schönen und erfolgreichen Abschluss zu haben.“

Der Beiratsvorsitzende der HSG Blomberg-Lippe Bundesliga GmbH, Jens Genge, bedauert die Entscheidung von der Geschäftsführerin sowie der Kapitänin: „Dieser Abschied fällt mir richtig schwer. Kennengelernt habe ich Steffi beim Pokal Final4 in Leipzig, wo Gisa eines ihrer besten Spiele für die HSG gemacht hat. Ihre Entwicklung vom Trainee zur Geschäftsführerin war der logische Schritt; akademisch hervorragend ausgebildet, empathisch, zielstrebig, sich nie zu schade, auch die profanen Dinge zu erledigen. So konnte sie das Vertrauen des Beirats, der Sponsoren und aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter gewinnen. Ihre Ideen haben die HSG in der Entwicklung sowohl als Bundesligastandort als auch der Nachwuchsakademie weit nach vorne gebracht.

Parallel hierzu hat Gisa eine ähnliche Entwicklung auf und neben dem Spielfeld vollzogen. Als Ergänzung zu Xenia Smits für den linken Rückraum verpflichtet, ist sie nun Abwehrchefin geworden und glänzt im Angriff weiterhin mit ihrer Sprung- und Wurfkraft. Aber auch in organisatorischen Fragen und der Verbindung vom Trainerteam zur Mannschaft ist sie nicht wegzudenken. Diese Lücken zu schließen, wird eine große Aufgabe für die kommende Spielzeit.“

HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch äußert sich zum Ende der Zeit der beiden Damen in Blomberg wie folgt: „Wir haben versucht, das Ende der Zeit von Gisa und Steffi in Blomberg noch etwas hinauszuzögern. Leider vergeblich. Wenn man die Geschäftsführerin und Kapitänin ziehen lassen muss, ist das alles andere als leicht zu verdauen. Wir werden uns dieser Herausforderung aber stellen, um sowohl sportlich, als auch organisatorisch und repräsentativ, gute Lösungen für die HSG zu finden. Persönlich finde ich es sehr schade, dass die Zusammenarbeit mit Gisa und Steffi in wenigen Monaten zu Ende geht. Beide sind wichtige Eckpfeiler des Vereins – noch dazu sympathische Zeitgenossinnen. Für mein Empfingen ist ihr Ausscheiden bei der HSG vielleicht einen Moment zu früh geplant, die weitere Lebensplanung ist aber natürlich zu respektieren. Sicher ist: Beide werden ihren Weg auch zukünftig gehen!“

Oldenburg in allen Dingen kein Erfolg…

Manchmal gibt es solche Tage, an denen passt alles zusammen.

Frohen Mutes haben sich rund 30 Schlachtenbummler mit dem Fanbus gen Norden aufgemacht, um an die Mannschaftsleistung aus dem THC_Heimspiel anzuknüpfen. Doch es sollte anders kommen….

Der Bus war gut gefüllt, Stimmung war super und die Autobahn frei. Wie gewohnt gab es eine tolle Kaffepause, in der die selbstgebackenen Leckereien vernascht und Heißgetränke getrunken wurden. In der Halle war die Stimmung – noch – ebenfalls wie für einen Sieg gemacht, doch was wir da auf der Platte sahen, war alles andere als bundesligareif.

Wie Newcomer ließen sich die Blombergerinnen vorführten und die Gastgeberinnen gewannen völlig zuzrecht.

So sei es, man kann nicht immer gewinnen….

Apropos, als wir zum Bus zurück sind, kam der nächste Schock. Der Bus sprang nicht mehr an.

Oh je, was nun – was tun?

Ralf, der uns stets ehrenamtlich fährt,  hat bereits schon telefoniert und tat sein mögliches um die Situation zu retten.

Auch Steffi Klaunig reagierte sofort, klärte mit HSG-Express-Chauffeur Leendert de Kog sowie der Mannschaft ab, ob und wenn wie viele Fans mit an Board kommen können.

Zum Glück waren auch HSG-Anhänger mit dem PKW da, um noch den ein oder anderen gestrandeten aufzunehmen, so dass alle restlichen Fans mit im Mannschaftsbus ins Lipperland gefahren wurden.

Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle für alle Beteiligten.

Ralf harrte beim defekten Bus aus, bis der Notdienst kam und er 2 Stunden später auch die Heimreise antreten konnte. Auch hier können wir nur Danke sagen!

Naja- manchmal passt eben aqlles zusammen, oder auch nicht 🙂

DHB-Pokal in Bad Langensalza

Was gibt es schöneres als am Tag der deutschen Einheit in die neuen Bundesländer zu fahren?

RICHTIG! Dort Handball zu schauen. Unsere HSG war beim amtierenden deutschen Meister, dem Thüringer HC zu Gast. Ja, schon wieder hat uns die Losfee nicht mit Glück behäuft, aber wir haben die Aufgabe angenommen und sind frohen Mutes mit einer Abordnung gen Osten gereist.

 

Dank Monika blieb auf der Reise kein Magen leer, so dass die Reisegruppe gestärkt in Bad Langensalza ankam.

Doch nicht nur die Salzahalle ist eine Reise wert, auch die schöne Altstadt hat ihren Charme, also haben wir noch ein wenig Sightseeing betrieben. Bereits in der Innenstadt haben wir in unseren HSG-Trikots und Fanutensilien Aufsehen erregt und die ersten Fankontakte mit den Thüringern aufgenommen.

 

Sehr nett und freundlich wurden wir begrüßt, so dass das Eis in dem schicken Eiscafe gleich doppelt so gut schmeckte.In der Halle herrschte bereits reges Treiben, die berühmte „Rote Wand“ hat sich zahlreich auf den Rängen eingefunden, doch auch Blomberg war lautstark vertreten.

Klar, zum THC fahren um zu gewinnen, dazu gehört vermutlich eine ganze Menge Glück und viel Selbstvertrauen. Das Ergebnis aus der Vorbereitung sollte dem THC eine Lehre gewesen sein, Blomberg „nicht als Laufkundschaft“ anzusehen, so wie es Herbert Müller einen Tag später in der Pressekonferenz formulierte.

31 Tore geworfen, das ist gegen den THC sehr gut, 41 kassieren spricht für eine offensive Partie, in der die Verteidigung oft zu kurz kam.

Der DHB-Pokal steht also diese Serie nicht mehr auf der Agenda, doch wir sehen den THC ja am 17. Oktober in heimischer Halle wieder.

Nach dem Spiel sammelten wir noch viele Stimmen aus den Thüringer Fanreihen, so muss Handball sein, während des Spiels für seine Farbe, danach einfach Fans die sich über ihr Hobby unterhalten- Danke Fanclub Rote Wand!

 

Ein Fan hat uns besonders gefallen, der O-Ton: „Also eins muss man ja lassen, Trommeln könnt ihr Mega!“

DAS hört man doch gerne, wir sind auch froh eine so tolle Trommlertruppe beisammen zu haben.

 

In diesem Sinne- wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug, am 10. Oktober nach Buxtehude

(Fotos:Uwe J,Christian F., Danke dafür)

Auswärtsfahrt mit Kulturprogramm

TV Nellingen : HSG Blomberg-Lippe

 

Wie bereits im vergangenen Jahr sind wir mit einer Fanbase-Abordnung unserer Mannschaft ins Baden-Württembergische Nellingen hinterher gereist. Hinterher ist eigentlich falsch, denn wir starteten bereits früh am Morgen gen Süden.

Das Porschemuseum in Stuttgart-Zuffenhausen

 

Der erste Stopp galt Stuttgart-Zuffenhausen. Bei Männern wird dieser Stadtteil sofort Schweiß auf der Stirn verursachen. Dort empfing uns auf 5600 Quadratmetern eines der spektakulärsten Automuseen der Welt, das Porschemuseum.

Neben den bekannten Modellen, gab es das ein oder andere Projekt zu sehen, um sich abseits des Sportwagenmarktes zu platzieren, in der Landwirtschaft.

Der Porsche-Diesel Standart

Der berühmte Porsche-Diesel. Eine Legende

 

Die Produktion begann 1950, insgesamt wurden rund 120.000 Porsche-Traktoren gebaut. Die Produktion der Traktoren endete am 15. Juli 1963, im Sommer ´63 übernahm die Mercedes-Benz Motorenbau GmbH Werksanlagen und Belegschaft der Porsche-Diesel-Motorenbau GmbH.

Fanbaseler Klaus erfreute sich besonders über dieses Exemplar, mit dem er bestimmt auch Rechtsaußen Kira Schnack beeindrucken könnte.

Jetzt war es Zeit sich zu stärken, weiter ging es nach Ostfildern, die „Hölle 1“, die Sporthalle 1 der Schwaben-Hornets sollte ja das Ziel der Reise sein.

 

 

Biergartenfeeling. Kurze Rast vor dem Spiel

In Plieningen fanden wir ein Wirtshaus, dort kehrten wir ein.

Der in Tübingen beheimatete Markus – alias Fanbase-Süd – schloß sich uns hier an, schön ihn mal wieder zu sehen.

Nach einem Flammkuchen und leckerem Augustiner-Bier ging es dann zur Halle.

Wie immer wurden wir freundlich und offen empfangen.

Nachdem wir unser „Orchester“ aufgebaut hatten, blieb zeit für Fachgespräche unter den Fans.

Das Spiel war auf Messers Schneide, mehrmals blieb uns die Luft weg.

Wir trommelten unsere Mannschaft immer wieder nach vorne, mit Erfolg!

Letztendlich haben wir uns behaupten können und die 2 Punkte im Gepäck.

 

 

Abends ging es ins Hotel, natürlich wurde das Spiel ausgiebig analysiert und zufrieden gingen alle in die Falle,  am nächsten Tag stand noch einmal Stuttgart auf der Agenda.

Ziel war diesmal der Funk- und Fernsehturm Stuttgart.

Der Funk- und Fernsehturm in Stuttgart

Der weltweit erste Fernsehturm steht in Stuttgart. Seit 60 Jahren trotzt der 217 Meter hohe Turm Wind und Wetter. Dass der erste Turm mit einer Stahl-Betonkonstruktion tatsächlich halten würde, hatten zu Baubeginn nicht alle Stuttgarter geglaubt.

Nach einer Bauzeit von 20 Monaten wurde der Stuttgarter Fernsehturm am 5. Februar 1956 eingeweiht. Er wurde zu einem Prototyp, den man auf der ganzen Welt nachbaute und weiterentwickelte – von Frankfurt über Dortmund bis Johannesburg und Wuhan in China.

Ursprünglich wollte der Süddeutsche Rundfunk seine Antennen auf einen 200 Meter hohen, mit Drahtseilen gesicherten Eisen-Gittermasten stellen. Der berühmte Stuttgarter Brückenbauer und Statiker Professor Fritz Leonhardt schlug dagegen einen Betonturm vor. Neu an seiner Idee war nicht nur die Konstruktion, sondern der Vorschlag, den Bau auch touristisch und gastronomisch zu nutzen. So entstand ein ästhetischer Turm mit einem fast kreiszylindrischen Korb, der Aussichtsplattform, Gaststätte und  Sendertechnik einschloss. Die Baukosten von 4,2 Millionen Mark amortisierten sich bereits nach fünf Jahren durch die Eintrittsgelder.

(Quelle: https://www.fernsehturm-stuttgart.de/de/der-turm/)

Aber das Eintrittsgeld von 7,00 Euro hat sich gelohnt.

Wir hatten bei bestem Wetter eine wunderschöne Aussicht und man konnte einfach die Seele baumeln lassen.

Entspannt und ausgeruht ging es wieder in die lippische Heimat.

 

Vielen Dank Nellingen für die Gastfreundschaft und bis zum nächsten Mal!

(Fotos: Stefan Franz, Uwe Jakob, vielen Dank!)