Es geht wieder los!

Am Mittwoch 9. September stand um 19 Uhr für die HSG das erste Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison 2026/2027 beim SV Union Halle-Neustadt an. Kurz nach dem HSG-Express starteten wir zu siebt im bewährten Bulli der „Lippischen“ ebenfalls vom Blomberger Parkplatz hinter der Schießhalle in Richtung Sachsen-Anhalt. Ein Beiprogramm gab es wegen des Termins leider nicht, aber zumindest für eine längere Pause unterwegs mit Monis leckeren gefüllten Blätterteigtaschen hat die Zeit gereicht.

Am Mittag des Spieltags hatte die HSG die freudige Nachricht verkündet, dass Isabelle Axmann quasi „über Nacht“ auf halbrechts den Kader der HSG verstärken wird – denn mal willkommen in Blomberg, Isi! Vor 523 Zuschauern in der SWH.arena, darunter einem gut gefüllten Gästeblock, legte unser Team in der ersten Halbzeit los wie die Feuerwehr, lag seit der 2. Spielminute durchgehend vorn und führte schon nach 21 Minuten beim 7:17 erstmals mit zehn Toren. Hinten machte Lara Lepschi ihren Kasten fast komplett dicht, und so wurden beim Stand von 10:19 die Seiten gewechselt. Mit dieser deutlichen Führung im Rücken konnte Steffen in der 2. Hälfte seine Stammkräfte schonen und allen Feldspielerinnen Spielzeit geben, was allerdings einen spürbaren Bruch ins HSG-Spiel brachte. Dadurch kam Union noch mehrmals bis auf fünf Tore heran, doch zum Glück gab es da noch jemanden, der gegen seinen alten Verein das HSG-Tor mal wieder regelrecht vernagelte: Bis zum Endstand von 25:31 konnte Lara sensationelle 20 Paraden und 47 % gehaltene Bälle verbuchen. Sie wurde sowohl direkt nach Spielende vom Heimverein als auch am nächsten Tag von der HSG zu Blombergs „Spielerin des Spiels“ ernannt.

Mit drei Siegen führt die HSG damit zumindest bis zum Spiel des THC am Wochenende die Bundesliga-Tabelle vor dem BvB an. Wegen der Champions League-Partien am Wochenende finden in dieser Saison viele Bundesliga-Hauptrundenspiele am Mittwochabend statt. Trotzdem versuchen wir, zumindest bei einem großen Teil der Begegnungen auch auswärts dabei zu sein.

Text und Foto: Uwe Jakob